Willkommen zum Blog des Jahrgangs 1990 des Pädagogium Baden-Baden. Diese Seiten sind ein Einstieg in die Welt des Abi90 des Pädas. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In diesem Blog gibt es keine erschöpfenden Informationen zum Jahrgang, keine Klassenlisten, keine unzähligen Fotogalerien und keine – spätestens nach ein paar Wochen sowieso verwaisten – Foren und auch keine toten Chatrooms. Es gibt keinen Newsletter und keine Garantie, dass diese Seite in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren ersatzlos gestrichen wird. Sie soll uns nur noch einmal zusammenbringen, damit wir uns auf einer der zahllosen Social Communities (tolle Wortschöpfung, ne?) einfacher und dauerhaft miteinander verknüpfen können.
In Zeiten des Social Networkings sind es Facebook, flickr, youtoube & co, die uns verbinden und erinnern werden und über die wir uns austauschen können. Viele Experten kümmern sich dort um Technik und Service und die dort gepflegten Profile sind auch vielfältig anderweitig nutzbar – falls nicht sogar bereits vorhanden. Eine selbstgebastelte Seite ist dagegen stümperhaft und überflüssig.
Warum also dieser Blog?
Als Startpunkt. Das 20jährige Abitreffen steht “unmittelbar” bevor. Unmittelbar, weil es mit einem Abitreffen so ähnlich funktioniert wie mit Weihnachten: Es kommt immer so plötzlich. Böse Zungen behaupten, dass der Tag Heilig Abend immer erst am 23. Dezember fest gesetzt wird. Völlig überraschend. Anders sei es nicht zu erklären, dass so viele Menschen an den letzten Tagen noch voller Panik in die Geschäfte rennen um Geschenke zu kaufen.
Beim zehnjährigen Abitreffen war es ähnlich. Viele sagten “sie seien gar nicht informiert worden”, dass das Abi zehn Jahre her ist. Und ein Abitreffen in drei Monaten – unvorstellbar, schließlich habe man Termine. Man könne das Zehnjährige doch auch um ein Jahr verschieben, oder so. Und beim nächsten Mal bitte besser planen, also wirklich.
Doch diesmal gibt es kein Zurück, keine Ausreden und keine Überraschung. Denn: Wir haben noch mehr als ein Jahr Zeit! Ihr könnt euch also wieder hinlegen. In der Zwischenzeit werden sich ein paar verrückt gewordene, gebliebene oder zurück gebliebene aber verrückt gewordene – oder so – mit der Organisation der 20jährigen Abifeier beschäftigen. Die beste Nachricht ist: Ihr könnt noch tatkräftig mitmachen. Schwupps, da hat wieder einer weggeklickt.
Wer sich also beteiligen möchte, der melde sich – Kontaktmöglichkeiten gibt es ja genügend.
Da einer den Anfang machen muss, habe ich Facebook gewählt. Facebook hat die derzeit größten Zuwachszahlen und geht über die lokalen Grenzen von StudiVz & Co. hinaus. Außerdem ist es kostenlos (im Vergleich zu einer sinnvollen privaten Nutzung von Xing) und hat die – nach meinem Empfinden – beste technische Plattform “wo gibt”. Derzeit. Stayfriends ist auch schön und nett, aber ich mag es nicht, wenn ich dort lese: “Jemand hat Ihnen eine Nachricht geschickt. Unterschreiben Sie folgenden Vertrag, beantragen jenes Abonnement, bestätigen Sie Ihre Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren – und schon können Sie die Nachricht “Hallo Martin, wie gehts?” lesen. Also ist es jetzt zunächst Facebook.
Wer Angst davor hat sich oder seine Identität im Internet zu nennen, kann sich ja ein Pseudonym überlegen, auf ein Foto verzichten und falsche Angaben zu seiner Person machen. Das ist dann wie bei einer Diät: Wer abnehmen will, sollte auf die Vorspeise verzichten und an Stelle des Hauptgerichtes kein Dessert essen.
Was müsst ihr also tun?
Meldet euch bei Facebook an. Dort gibt es die Gruppe “Päda-Abi-90″. Das ist zumindest ein Anfang.
Wie geht es weiter?
Zunächst gilt es so viele Ehemalige des Pädagogium Baden-Baden unseres Jahrgangs zu finden (wer es vergessen hat: Abi90) und hierhin zu ködern. Das ist übrigens ein Job für jeden! Wer sich über Facebook verknüpft hat, bleibt damit (fast) automatisch auf dem Laufenden. So wird es nicht von einem abhängig sein, dass Informationen getauscht werden und selbst wenn einer plötzlich verschwindet, bleiben die Querverbindungen bestehen.
Ich habe übrigens keinerlei Ambitionen zu Facebook, verdiene damit kein Geld und erhalte auch sonst keine Vergünstigungen.
Martin W